1.000-Schilling-Schein nicht mehr gültig: Letzter Suttner-Tausender wurde gewechselt
- Ältere Dame erreichte Rekord: Hatte noch 119 Stück
Den letzten Blauen der ab 1970 ausgegebenen 1.000-Schilling-Geldschein mit dem Porträt der österreichischen Nobelpreisträgerin Bertha von Suttner wechselte gestern, Dienstag, ein Hotelier aus Obertauern um 18.00 Uhr in der Pinzgauer Gemeinde Mittersill (Pinzgau), wo die letzte Station der Euro-Tour 2005 war. Der Bertha von Suttner-Tausender ist seit Mittwoch ungültig.
Am letzten Tag, bevor der "Bertha-von-Suttner-Tausender" seine Gültigkeit verlor, besuchten rund 185 Mittersiller die "Rollende Zweiganstalt der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB)" und wechselten rund 560.000 Schilling in Euro. Die Geschichte des Tages - wenn nicht der gesamten Euro-Tour 2005 - wurde von einer älteren Dame aus der Umgebung von Mittersill geschrieben, die wenige Stunden vor Ablauf der Frist 119 Stück des Suttner-Tausenders zur "Rollenden Zweiganstalt der OeNB" brachte. Dies war die höchste Stückzahl dieser alten Banknoten, die im Lauf der diesjährigen Euro-Tour von einer einzelnen Person eingewechselt wurde.
Die Dame wechselte nicht nur 119 Stück der Suttner-Tausender, sondern brachte insgesamt 375.320 Schilling zur "Rollenden Zweiganstalt der OeNB". Damit konnte bei der letzten diesjährigen Euro-Tour-Station in Mittersill auch der absolut höchste, in diesem Jahr von einer einzelnen Person eingewechselte Betrag verzeichnet werden.
Um Punkt 18.00 Uhr - auf die Minute genau zum offiziellen Ende der Ablauffrist des Suttner-Tausenders - betrat Wilfried Bernhofer aus Obertauern mit einem "Blauen" die "Rollende Zweiganstalt der OeNB". Die Mitarbeiter der Nationalbank nahmen von ihm den letzten Suttner-Tausender entgegen. Der Hotelier hatte in letzter Sekunde von der Ablauffrist der alten Banknote erfahren und war über 100 Kilometer mit dem Motorrad von Obertauern nach Mittersill gefahren, um sie noch gegen Euro zu wechseln. Als Erinnerung erhielt der Besitzer des letzten gültigen Suttner-Tausenders Österreichs von den Mitarbeitern der OeNB einen in Glas eingerahmten "Blauen" überreicht - natürlich nach 18.00 Uhr. (apa)
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