Freitag, 27. Mai 2005

Mineralöle immer teurer: Energiepreise
im April um 10,9 Prozent über dem Vorjahr

  • Heizöl Extra Leicht kostet um ganze 34,2 Prozent mehr
  • Strom um 4,2 Prozent teurer, Fernwärme um 2,7 Prozent

Die Energiepreise für private Haushalte sind im April 2005 bei einer allgemeinen Teuerung (VPI) von 2,6 Prozent auf Jahressicht durchschnittlich um 10,9 Prozent gestiegen. Verglichen mit dem Vormonat März erhöhten sich die Preise um 0,3 Prozent, teilte die Österreichische Energieagentur (früher Energieverwertungsagentur) mit. Ohne Teuerung der Energiepreise wäre der VPI im April gegenüber dem Vorjahr nur um 2,0 Prozent gestiegen.

Für den Preisschub im vergangenen Monat sorgten einmal mehr die Mineralöle, die sich auf Jahresbasis im Durchschnitt um 19,3 Prozent - also fast ein Fünftel - verteuerten. Allein die Preise für Heizöl Extra Leicht wurden um 34,2 Prozent teurer, zum Vormonat stiegen sie um 5,0 Prozent. Bei Normalbenzin betrug die Teuerung im Jahresvergleich 11,6 Prozent, bei Superbenzin 11,4 Prozent und bei Diesel gar 22,5 Prozent. Im Vergleich zu März 2005 stiegen die Preise für Normalbenzin um 4,4 Prozent, für Superbenzin um 4,6 Prozent und für Diesel um 6,5 Prozent.

Für Gas musste im April gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent mehr bezahlt werden, Strom wurde um 4,2 Prozent teurer und Fernwärme um 2,7 Prozent. Verglichen mit dem Vormonat März 2005 sanken die Preise für Strom um 0,5 Prozent, während die Preise für Fernwärme und Gas unverändert blieben. Bei Kohle zogen die Preise zum Vorjahr um 7,3 Prozent an, gegenüber dem Vormonat sanken sie um 0,4 Prozent. Brennholz wurde im Jahresvergleich 1,0 Prozent teurer, verglichen mit März 2005 stiegen die Preise um 0,1 Prozent. (apa/red)

27.5.2005 12:13