Ottakringer verkaufte im 1. Quartal mehr Bier: Ergebnis liegt knapp über Null-Linie
- Bierabsatz stieg in ersten drei Monaten um 3,6 Prozent
- Zusätzliche Erträge aus Verkauf von Wohnungen
Die Wiener Ottakringer Brauerei hat im ersten Quartal 2005 mehr Bier verkauft und im Konzern bei höheren Umsätzen ihr Ergebnis verbessert. Nach vorläufigen Zahlen lag das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) knapp über der Null-Linie im positiven Bereich.
Das EGT drehte von minus 0,51 Mio. Euro auf plus 0,09 Millionen. Der Konzernumsatz wuchs in den ersten drei Monaten um 1,2 Prozent von 15,39 auf 15,57 Mio. Euro, teilte das börsenotierte Familienunternehmen in einem Aktionärsbrief am Mittwoch mit. Der Cash-Flow fiel mit 1,54 Mio. Euro - nach 1,13 Millionen im ersten Quartal 2004 - ebenfalls höher aus.
Beim Gesamt-Bierabsatz verbuchte Ottakringer ein Plus von 3,6 Prozent auf 131.000 Hektoliter, in Österreich konnte mit 121.000 Hektolitern um 0,6 Prozent mehr Bier verkauft werden. Der Konzern beschäftigte im Durchschnitt der ersten drei Monate 208 (Vorjahr: 205) Mitarbeiter.
Zu seinem Immobilien-Projekt "Gartensiedlung Ottakring" in Wien teilte das Unternehmen heute mit, alle 247 Mietwohnungen seien inzwischen vergeben. Die 62 Eigentumswohnungen dürften bis Ende 2005 verkauft sein.
"Dank des Verkaufs der Wohnungen ist für 2005 mit zusätzlichen Erträgen zu rechnen, die sich positiv auf das Ergebnis und die Eigenkapitalstruktur der Brauerei auswirken werden", hieß es in der Aktionärsinformation weiter.(apa/red)
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