Folgen für Didulica nach Kung Fu-Foul an Lawaree: Torhüter für acht Spiele gesperrt!
- Wegen Anzeige: Behördliches Verfahren eingeleitet
- Lawaree nach Nasenbeinbruch noch in Nacht operiert
·Joey Didulica bricht Axel Lawarees Nase
BILDER: Kung-Fu-Einlage des Austria-Keepers
·Folgen für "Brutalo-Goalie" Joey Didulica
Lawarees Nasenbeinbruch
noch in der Nacht operiert
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der Hütteldorfer 2004/05
Austria-Torhüter Joseph Anthony Didulica ist am Freitagnachmittag vom Strafsenat der österreichischen Fußball-Bundesliga wegen "rohen Spiels" für acht Partien gesperrt worden. Von Vereinsseite des FK Austria Magna wurde dagegen Protest eingelegt. Austria-Teammanager Peter Stöger nahm seinen Goalie während einer Pressekonferenz in Schutz.
Laut Austria-Pressesprecher Christoph Pflug hat sich Didulica nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch in der Kabine noch während des laufendes Derbys bei Axel Lawaree entschuldigt. Der Rapid-Torjäger wurde wegen eines Nasenbeintrümmerbuchs, einer Prellung des Augapfels und einer leichten Gehirnerschütterung im Wiener Hanusch-Krankenhaus operiert und möchte nach Informationen von "Radio Wien" trotz dieser gravierenden Verletzung bereits im Cupfinale wieder spielen.
Da wegen eines "Offizialdelikts" eine Anzeige gegen Didulica bei der Staatsanwaltschaft Wien vorliegt, wurde zudem aber noch ein behördliches Verfahren eingeleitet.
Stöger: "Hat versucht Fuß zurückzuziehen"
Die brutale Attacke von Austria-Goalie Joey Didulica an Rapid-Stürmer Axel Lawaree war auch am Tag nach dem Derby Gesprächsthema Nummer eins. "Wir konnten deswegen den Sieg nicht richtig auskosten. Didulica hat mir gesagt, dass es ihm sehr Leid tut und dass er noch versucht hat, den Fuß rechtzeitig zurückzuziehen", betonte Austria-Teammanager Peter Stöger am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz.
Lawaree wurde wegen seines Nasenbeinbruches noch am Donnerstag im Lorenz-Böhler-Krankenhaus operiert und konnte das Spital bereits am Freitag wieder verlassen. Der belgische Stürmer, der außerdem eine Augapfelprellung und einen Bluterguss erlitt, fällt rund drei bis fünf Wochen aus.
Stöger nahm seinen Goalie in Schutz: "Joey ist ein sehr emotionaler, ehrgeiziger Spieler, ein Top-Profi und ein positiver Typ. Es ist aber nicht lustig, von 40.000 Leuten provoziert und von einem Fan sogar angespuckt zu werden", so Stöger. "Doch ich kann ihn nicht jedes Mal rausnehmen, wenn es emotional wird. Traurig ist nur, dass sich Lawaree dabei so schwer verletzt hat", sagte der Teammanager, dessen Kollege Frenkie Schinkels sich nach dem Spiel für das Verhalten des Austro-Kroaten in der Rapid-Kabine entschuldigte. (apa/red)
