GAK nach 3:1 gegen Rapid Vizemeister:
Die Grazer sichern sich den zweiten Platz
- Austria trotz 5:1-Kantersieg gegen Admira nur Dritter
- Bregenz verabschiedet sich mit einem 1:2 in Salzburg
·1:0 - Austria gewinnt
Derby gegen Rapid!
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der Hütteldorfer 2004/05
Die Fußball-T-Mobile-Bundesliga-Saison 2005/2006 ist am Sonntag mit der 36. und letzten Runde zu Ende gegangen. Der bereits seit Mitte Mai entthronte Titelverteidiger GAK sicherte sich mit einem souveränen 3:1-Heimerfolg gegen den neuen Meister Rapid Platz zwei, die Austria beendete die Meisterschaft trotz eines 5:1-Heimkantersieges gegen die Admira nur auf Rang drei.
Pasching, neben GAK und Austria Österreichs dritter Vertreter im UEFA-Cup, musste sich zum Saisonausklang zu Hause gegen Wacker Tirol mit einem 1:1 zufrieden geben, UI-Cup-Starter Sturm Graz setzte sich in Mattersburg 3:1 durch und Absteiger Bregenz unterlag in Salzburg 1:2. Die Vorarlberger verabschieden sich nach sechs Saisonen in der höchsten Spielklasse und werden in der Saison 2005/2006 durch Aufsteiger SV Ried ersetzt.
Meister verlor erneut
Als österreichischer Fußball-Meister 2004/05 war der SK Rapid ja schon länger festgestanden, doch die Wiener bekamen am Sonntag zum Abschluss der Saison 2004/05 in Graz vom "Vorgänger" GAK in der 36. Runde eine 1:3-Packung mit auf die Heimreise. Die Rotjacken beendeten die T-Mobile-Bundesliga damit hinter den Grün-Weißen, aber noch vor dem als großen Titelfavoriten ins Rennen gegangenen Violetten von FK Austria Magna auf Rang zwei.
Vor 13.471 Zuschauern im Schwarzenegger-Stadion trafen Roland Kollmann (15. und 67. Minute) und Mario Bazina (74.) für den entthronten Titelträger des Vorjahres, das Ehrentor der stark ersatzgeschwächten Gäste erzielte Sebastian Martinez erst eine Minute vor Schluss. Wichtiger als die Geschehnisse in der Gluthitze auf dem Spiefeld war, was abseits des Rasens passierte: Dort wurden die GAK-"Urgesteine" Franz Almer und Didi Ramusch bzw. Rapid-Tormann"Evergreen" Ladislav Maier, die sich allesamt bei ihren Einwechslungen verabschiedeten, gebührend gefeiert.
Violette Torlaune
Austria hat in der letzten Runde einen 5:1 (1:0)-Erfolg über Nordea Admira errungen. Die vor der Saison als Meisterschaftsfavorit gehandelten Wiener verpassten aber auf Grund des gleichzeitigen GAK-Heimsieges gegen Meister Rapid auch das verbliebene Minimalziel "Vizemeister". Kitzbichler (8.), Dosunmu (46.), Dheedene (75.), Dogan (82.) und Ratajczyk (92.) erzielten die Tore der Gastgeber. Dunst (60.) traf für die Admira.
Beide Mannschaften traten zum "Saison-Kehraus" nicht in Bestbesetzung an. Und auch auf der Tribüne des Horr-Stadions fehlte ein wichtiger Mann: Austria-Mäzen Frank Stronach sagte sein Kommen wenige Minuten vor Spielbeginn ab und versäumte so die Prolongierung der beeindruckenden Serie des violetten Trainerduos Peter Stöger/Frenkie Schinkels, das bisher in sieben Spielen fünf Siege und zwei Remis bei einem Torverhältnis von 16:4 erreichte.
Bregenz mit Niederlage in die Red Zac Liga
SW Bregenz verabschiedet sich mit nur vier vollen Erfolgen in dieser Saison aus der Bundesliga. Die Vorarlberger verloren in der 36. Runde zum 23. Mal in diesem Spieljahr, diesmal gab es ein 1:2 in Salzburg. Die frühen Treffer der Gastgeber erzielten Pekala aus einem Eigentor (4.) sowie Tomic (9.), den zumindest vorerst letzten Bregenzer Treffer im Oberhaus scorte Krautberger (77.).
Pasching kann Serie nicht beenden
Der FC Superfund Pasching hat auch in der letzten Runde nicht gewonnen. Die Oberösterreicher, deren vierter Tabellenplatz und damit die Qualifikation für den UEFA-Cup bereits festgestanden waren, sind nach einem 1:1-Heimremis gegen Aufsteiger FC Wacker Tirol in den letzten zehn Saisonspielen sieglos geblieben.
Grazer "Jugendauswahl"
Eine "Jugendauswahl" von Sturm Graz hat die Hoffnungen von SV Mattersburg auf einen siegreichen Saisonausklang zunichte gemacht. Die mit einem Altersschnitt von 21,7 Jahren angetreten Steirer siegten im Pappelstadion durch Treffer von Kienzl (15.), Rauter (17.) und Rottensteiner (66.) bzw. Mössner (87.) verdient mit 3:1 und stießen damit noch auf Platz sieben vor.
(apa/red)
