Shop verwüstet: Rapid-Fans randalieren nach Niederlage auf Autobahn-Tankstelle
- Ein Tankwart wird verletzt - Zwei Gendarmen attackiert
- Erst Polizei-Spezialeinheit kann der Lage Herr werden
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Mehr als 100 Fans des SK Rapid haben Sonntagabend vor einer Tankstelle an der A1 in Mondsee (Bezirk Vöcklabruck) randaliert. Der Verein hatte in Salzburg 1:4 verloren, die zum Teil betrunkenen Anhänger machten daraufhin ihrem Ärger Luft. Sie verwüsteten den Tankstellenshop in Oberösterreich und attackierten zwei Gendarmen.
Die Fußballfans hätten sich "wie wilde Tiere" aufgeführt, erklärte ein Beamter am Montag im Gespräch mit der APA. Er habe gemeinsam mit einem Kollegen versucht, die Schlachtenbummler am Aussteigen aus zwei Bussen zu hindern - jedoch ohne Erfolg. Sie seien von den verärgerten Fans attackiert und bespuckt worden. "Sie warfen mir eine Wasserflasche gegen den Kopf", berichtete der Gendarm.
Die Rapid-Anhänger stürmten zum Tankstellenshop, zwängten die Tür auf und zogen eine Spur der Verwüstung. Dabei wurde ein Tankwart verletzt, die Kassierin wurde von einem Ball am Kopf getroffen. Die Fußballfans ließen auch mehrere Getränke mitgehen. Erst zu Hilfe gerufene Mitglieder der Sondereinheit Cobra konnten dem wilden Treiben ein Ende setzen.
Schlachtenbummler des Vereins suchten die Autobahn-Tankstelle nicht zum ersten Mal heim: Schon 2004 und im Jahr zuvor hatten sie dort randaliert.
(apa)
