Keine große Fusion in der Formel1: BMW dementiert den Kauf des Sauber-Teams
- Verhandlungen betreffen nur Lieferung von Motoren
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BMW hat am Dienstag Zeitungsmeldungen dementiert, wonach der bayrische Motorenhersteller das schweizerische Formel-1-Team Sauber kaufen werde. Das hatte das deutsche Handelsblatt am Dienstag vermeldet. "Wir verhandeln mit Sauber wegen der Lieferung von Motoren für 2006. Alles andere ist reine Spekulation, die wir nicht kommentieren", sagte dazu ein BMW-Sprecher.
Sauber fährt derzeit mit Ferrari- (Petronas-) Motoren, ab 2006 bekommt aber das österreichisch-britische Red-Bull-Team die Weltmeister-Motoren aus Italien, die ab nächstem Jahr nur noch über acht Zylinder verfügen dürfen. BMW und Sauber verhandeln deshalb schon längere Zeit über die Lieferung von Motoren, angeblich soll der Deal spätestens Ende Juni über die Bühne sein.
BMW hat einen Langzeit-Deal in der Formel 1 mit Williams als Motorenpartner, ist aber trotz der beiden Podiumsplätze von Nick Heidfeld und Mark Webber am vergangenen Sonntag in Monte Carlo mit der jüngsten Performance des Teams nicht wirklich zufrieden. Eine Sauber-Übernahme würde laut Handelsblatt rund 150 Mio. Euro kosten.
(apa)
