Klien musste noch ein Rennen zuschauen:
Renncomeback bei Red Bull erst in Kanada
- Österreicher ab Montreal mehr als 3 Rennen im Cockpit
- Zeitknappheit als Grund für 4. Liuzzi-Einsatz in Folge
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Christian Klien musste sein Comeback im Formel-1-Renncockpit verschieben. Der Italiener Vitantonio Liuzzi startete am Sonntag auch beim Europa-Grand Prix auf dem Nürburgring im Red Bull. Der Österreicher kehrt aber danach in Montreal (12. Juni) wieder ins Rennauto zurück.
Er wird danach voraussichtlich ebenfalls mehr als die ursprünglich vereinbarten drei Rennen in Folge bestreiten. Teamchef Christian Horner gab Montagabend in einem Red-Bull-Team-Statement bekannt, dass man die Leistungen beider Piloten nach jeweils drei Rennen evaluiert und danach diese Entscheidung getroffen habe.
Vermutlich hat man sich bei Red Bull aber auch auf Grund der Zeitknappheit für einen weiteren Einsatz von Liuzzi entschieden, zwischen dem Monaco-GP und dem Rennen am Sonntag auf dem Nürburgring liegt ja nur eine Woche.
Ursprünglich hatte man bei Red Bull Racing entschieden, beide Piloten für jeweils drei Rennen fahren zu lassen. Klien hatte am Saisonbeginn die Rennen in Australien, Malaysia und Bahrain bestritten und dabei wesentlich besser abgeschnitten als Liuzzi. Einziger Stammpilot bei Red Bull ist der Schotte David Coulthard, Klien und Liuzzi wechseln einander im zweiten Auto ab.
(apa)
