Favoritensterben in Paris: Roddick nach Pleite weiter ohne French Open-Triumph
- US-Boy scheitert am Argentinier Acasuso in fünf Sätzen
- Auslosung bringt Schlager zwischen Ferrero und Safin
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Die French Open bleiben der "weiße Fleck" in der Erfolgsbilanz des Andy Roddick. Als Nummer zwei gesetzt, ist der US-Amerikaner in Runde zwei in Roland Garros am Argentinier Jose Acasuso gescheitert. Roddick hatte mit 2:0 Sätzen geführt, verlor aber nach dreieinhalb Stunden mit 6:3,6:4,4:6,3:6,6:8 gegen die Nummer 62 der Tennis-Welt. Damit sind die US-Herren sowie im Vorjahr in Runde drei des zweiten Gand-Slam-Events des Jahres nicht mehr vertreten.
"Diese Niederlage tut weh. Ich habe in den ersten drei Sätzen dominiert, hatte meine Chance, aber das Match ist gekippt", ärgerte sich Roddick, der nach eigenen Worten noch nie so gut vorbereitet nach Paris gekommen ist. Es gab dennoch eine weitere Enttäuschung, bei fünf Antreten ist der US-Boy nicht über die dritte Runde (ein Mal 2001) hinausgekommen.
"Ich spiele gerne auf rotem Sand, aber einige meiner Stärken kommen da nicht so gut zur Geltung wie auf schnelleren Böden", erklärte Roddick, bei dem Beobachter eine "chronische Sand-Allergie" diagnostizierten. Der 22-jährige Acasuso, dem eine Vorliebe für diesen Boden nicht abzusprechen ist, zog hingegen erstmals in die dritte Runde eines Grand-Slam-Turniers ein. Er spielt nun gegen den Italiener Filippo Volandri, die Nummer 27.
Schlager Ferrero - Safin
Der Russe Marat Safin, als Nummer drei gesetzt, wurde bei seinem Viersatzerfolg über den tschechischen Qualifikanten Lukas Dlouhy durch Knieschmerzen behindert. Das nächste Match des Australian-Open-Gewinners gegen den Paris-Sieger von 2003, Juan Carlos Ferrero, wird einer der Hits der ersten Woche im Stade Roland Garros.
Safin, der in Paris 2002 das Halbfinale erreicht hat, hat in sieben Turnieren seit dem Erfolg in Melbourne im Jänner nie mehr als zwei Runden gewonnen. "Ich habe seit einigen Monaten Knieprobleme. Aber ich glaube, mit einem schmerzlindernden Medikament kann ich das Turnier fertig spielen", meinte Safin, der danach pausieren will und damit seine Wimbledon-Teilnahme in Frage stellt. (apa/red)
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