Schlechte Karten für die SPD vor der Wahl:
Auch in der Kanzlerfrage führt jetzt Merkel
- CDU-Chefin schlägt Schröder mit 50:44 Prozent
- Sonntagsfrage: 45 % für Union, nur 30 % für SPD
·SPD & CDU 'werben' mit Einsparungen
Parteien wollen Menschen auf Einschnitte vorbereiten
·SPD: NRW-Vorstand tritt komplett zurück
SPD-Chef Harald Schartau gibt den Landesvorsitz ab
·83% rechnen mit Regierungswechsel!
Schröder nach Neuwahlen wohl nicht mehr im Amt
·Ein Linksbündnis würde 8% bekommen
Oskar Lafontaine würde Partei "personifizieren"!
Die Union hat ihren Vorsprung vor der SPD in einer Umfrage des ZDF-Politbarometers weiter ausgebaut. Die designierte Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel überholt den deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) sogar erstmals auch im direkten Vergleich.
Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, könnten CDU und CSU um einen Punkt auf 45 Prozent der Wählerstimmen zulegen, wie das ZDF unter Bezug auf eine Politbarometer-Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen am Freitag berichtete. Die SPD käme unverändert auf 30 Prozent, die Grünen müssten dagegen einen Punkt auf acht Prozent abgeben. Die FDP erreicht den Angaben zufolge sechs Prozent, die PDS wäre mit fünf Prozent der Stimmen im Bundestag vertreten.
Im direkten Vergleich zwischen den voraussichtlichen Spitzenkandidaten kann Herausforderin und CDU-Chefin Merkel auf eine Zustimmung von 50 Prozent setzen. Kanzler Schröder erreicht demnach 44 Prozent. Nach der Wahlniederlage der SPD in ihrem Stammland Nordrhein-Westfalen am vergangenen Sonntag hatten Schröder und SPD-Parteichef Franz Müntefering angekündigt, die Bundestagswahl um ein Jahr auf kommenden Herbst vorziehen zu wollen.
(apa)
