Mittwoch, 25. Mai 2005

Neue Umfrage: 83 Prozent der Deutschen rechnen mit einem Regierungswechsel!

  • Schröder wohl nach der Neuwahl nicht mehr im Amt
  • Aber: Nur 34 Prozent trauen Union und FDP mehr zu

Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen rechnet nach einer Forsa-Umfrage bei einer vorgezogenen Bundestagswahl mit einem Regierungswechsel. 83 Prozent der Menschen erwarteten, dass Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) mit seinem bisherigen Kabinett nach einer Wahl im Herbst nicht mehr im Amt sein wird, heißt es in einer Befragung im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv. Den Vorschlag Schröders für eine vorgezogene Bundestagswahl unterstützten 78 Prozent. 13 Prozent seien gegen eine vorzeitige Auflösung des Bundestags.

Trotz der hohen Zustimmung für Schröders Vorschlag glauben nur 32 Prozent, dass der Kanzler in dieser Frage politisch aufrichtig ist. 61 Prozent hielten Schröders Entschluss für taktisch motiviert. Insgesamt 59 Prozent glauben laut Umfrage darüber hinaus, die rot-grüne Bundesregierung sei nach der Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen am Ende. Das Vertrauen in die Opposition ist deshalb aber nicht größer. Nur 34 Prozent trauen einer neuen Regierung aus Union und FDP laut Umfrage mehr zu. Ebenfalls nur 34 Prozent sind der Meinung, dass die Union für eine vorgezogene Bundestagswahl gerüstet ist. Forsa befragte laut n-tv am 23. und 24. Mai 1002 deutsche Bundesbürger. (apa)

25.5.2005 16:32