Nach Mega-Blackout in Moskau: Erneut Stromausfall im Süden von Russland
- Ferienstadt Sotschi am Schwarzen Meer betroffen
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Drei Tage nach dem Stromausfall in Moskau ist die Versorgung mit Elektrizität am Samstag auch in der südrussischen Ferienstadt Sotschi zusammengebrochen. Ein Brand in einer Trafostation legte den Hafen, zahlreiche Sanatorien sowie Wohnhäuser in der Stadt am Schwarzen Meer zeitweise lahm, teilte der russische Zivilschutz mit.
In Moskau kündigte Bürgermeister Juri Luschkow Schadenersatzklagen gegen den staatlichen Stromversorger RAO EES an. Erste Berechnungen des wirtschaftlichen Schadens durch den Stromausfall vom Mittwoch beliefen sich auf umgerechnet 800 Millionen Euro.
Ursache des Notfalls war den Angaben nach ein Brand in einem überalterten Umspannwerk. Behörden wiesen die im Internet verbreitete Erklärung des tschetschenischen Terroristenführers Schmail Bassajew zurück, der Stromausfall sei ein erfolgreicher Anschlag gewesen. (apa)
