Wieder ein Zwischenfall im AKW Temelin: Kühlflüssigkeit entwich aus Druckbehälter
- Nur Sachschaden: Keine Radioaktivität ausgetreten
- Österreich fordert Aufklärung des Zwischenfalls
·Die Atom-Offensive rund um Österreich
NEWS: 7 neue Reaktoren sollen gebaut werden!
·NEWS: Geheime AKW-Ausbaupläne!
KLICKEN: Mittel- und Ost- Europa im Atom-Hoch
Im südböhmischen Atomkraftwerk Temelin ist es am späten Freitagabend im Primärkreislauf zu einem Zwischenfall gekommen. Beim Auffüllen des Reaktordruckgefäßes seien drei Kubikmeter Kühlflüssigkeit aus dem Druckbehälter ausgeronnen, teilte Daniel Kapp, Sprecher von Umweltminister Josef Pröll (V), mit. Die Flüssigkeit sei im Containment aufgefangen und ordnungsgemäß entsorgt worden, habe die tschechische Seite über die im Melker Abkommen vereinbarte Info-Hotline mitgeteilt.
Es sei keine Radioaktivität ausgetreten und auch keine Personen zu Schaden gekommen, sagte Kapp weiter. Der österreichische Strahlenschutz habe keine erhöhten Messwerte festgestellt. Die tschechische Seite habe betont, dass auch für die Bevölkerung in der Umgebung des Kraftwerks keine Gefährdung vorliege. Österreich hat laut Kapp eine Aufklärung der Umstände des Zwischenfalls gefordert. (apa/red)
