Brutale Tat eines Deutschen: Mann wollte sein ungeborenes Kind mit Schlägen töten
- Täter schlug mit einem Stock gegen den Bauch der Frau
- Weil er als Moslem kein Kind mit Katholikin haben kann
Ein 24-jähriger Mann hat in Wiesbaden seine hochschwangere Freundin mit einem Schlagstock verprügelt, um so das ungeborene Kind abzutreiben. Wie das Polizeipräsidium Wiesbaden berichtete, überstand das Kind den Angriff offenbar unversehrt. Der Mann konnte wenige Stunden später festgenommen werden. Das Amtsgericht Wiesbaden ordnete Untersuchungshaft an, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.
Der junge Mann gab zu, dass er das Kind im Mutterleib töten wollte. Nach dem Stand er Ermittlungen hatte der Deutsche türkischer Abstammung sich am Dienstagvormittag Zugang zur Wohnung seiner deutschen Freundin verschafft und die 32-Jährige mit Tritten und Schlägen durch die Wohnung getrieben. Nachdem es der Frau gelungen war, laut um Hilfe schreiend auf den Balkon zu flüchten, ließ er von ihr ab, wie ein Polizeisprecher weiter berichtete.
Die Frau wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die in der 32. Woche schwangere Mutter habe den Ermittlern erklärt, der 24-Jährige habe sie schon im Jänner mit Tritten und Schlägen in den Bauch traktiert. Außerdem habe er sie zur Abtreibung aufgefordert, weil er als Moslem kein Kind mit einer Katholikin haben könne. Dies verletze seine Ehre. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen versuchter Abtreibung in einem besonders schweren Fall sowie gefährliche Körperverletzung eingeleitet.
(apa)
