Zu wenig japanische Babys: Geburtenrate hat neuen historischen Tiefstand erreicht
- Frauen brachten im Durchschnitt nur 1,28 Kinder zur Welt
- Trotz Bemühungen um eine familienfreundliche Politik
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Die Geburtenrate in Japan hat laut einem Zeitungsbericht im Jahr 2004 einen neuen historischen Tiefstand erreicht. Demnach brachte jede Frau im Durchschnitt nur noch 1,28 Kinder zur Welt. Gegenüber 2003 bedeutete dies einen Rückgang um weitere 0,01 Prozentpunkte, wie die führende Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai" am Mittwoch berichtete.
Das Familienministerium, dessen offizielle Statistiken für Anfang Juni erwartet werden, äußerte sich nicht zu der Studie. Angesichts der extrem niedrigen Geburtenrate hat sich die Regierung um eine familienfreundliche Politik bemüht, was jedoch keine Umkehr des seit vier Jahren anhaltenden Abwärtstrends bewirkte.(apa/red)
