5 Verletzte bei Alko-Unfall in Steiermark: Männer zum Teil schwer alkoholisiert
- Polizei ahnungslos: "Keiner will Auto gefahren haben"
Fünf Verletzte hat ein Unfall Donnerstag früh in der Obersteiermark gefordert. Nach Angaben des Roten Kreuzes mussten alle Insassen des Fahrzeuges mit teils schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Der Pkw, den keiner der Unfall-Opfer gelenkt haben will, war aus ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten, über eine Böschung gestürzt und schließlich auf einer Wiese auf dem Dach zu liegen gekommen. Laut Gendarmerie waren alle Beteiligten alkoholisiert.
Der Unfall hatte sich gegen 5.30 Uhr auf der B75 zwischen Trautenfels und Irdning (Bezirk Liezen) ereignet. Das Fahrzeug war zwischen der Ennsbrücke und einem Bahnübergang auf einer Geraden aus ungeklärter Ursache ins Schleudern gekommen. Der Wagen stürzte fünf Meter über eine Böschung und überschlug sich mehrmals, ehe er auf dem Dach zu liegen kam. Als die Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, hatten sich alle Insassen bereits selbst aus dem Wrack befreien können.
Nach Angaben der Gendarmerie will keiner der Beteiligten das Unfall-Fahrzeug gefahren sein: "Das dürften sie sich aus Selbstschutz noch vor Ort ausgemacht haben", meinte einer der Beamten. Laut Zeugenaussagen soll aber eine 20-Jährige aus Altirdning den Wagen gelenkt haben. Das gaben Fußgänger an, denen die junge Frau kurz vor dem Unfall angeboten hatte, sie mitzunehmen. Die 20-Jährige Lenkerin, die laut Exekutive am schwersten alkoholisiert war, sowie ihre vier Beifahrer - zwischen 16 und 25 Jahre alt - wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades in die Krankenhäuser nach Bad Aussee, Rottenmann und Leoben gebracht.
(apa)
