Montag, 23. Mai 2005

Nach schwerem Massen-Crash: Megastau sorgt auf der Südautobahn für Chaos

  • Nur eine Fahrspur frei: Stau von Wr. Neudorf bis Wien
  • Crash mit 3 Lkw und 2 Pkw fordert ein Todesopfer

Eine Tote hat am Montag ein Massen-Crash auf der Südautobahn (A2) bei Wiener Neudorf gefordert. Laut Meldungen von ÖAMTC und Feuerwehr waren insgesamt vier Lkw und zwei Pkw in die Karambolage verwickelt. Eine 50-jährige Wienerin konnte nur noch tot geborgen werden. Der auf Grund der Totalsperre entstandene Rückstau reichte bis Wien zurück.

Das Fahrzeug der 50-Jährigen wurde durch den Auffahrunfall unter einen Sattelschlepper gedrückt. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät. Zu dem Zusammenstoß kam es kurz vor 8.45 Uhr. Für die Bergung der Wracks mussten in den Vormittagsstunden sämtliche Fahrstreifen gesperrt werden. Der Verkehr wurde bei Mödling auf die B17 abgeleitet. Ab Wiener Neudorf war die A2 wieder befahrbar. Durch die Sperre kam es auch auf den Ausweichrouten zu beträchtlichen Verzögerungen.

Wie der ÖAMTC am Nachmittag berichtete, begann sich die riesige Blechlawine gegen 13.30 Uhr langsam wieder aufzulösen. Zu diesem Zeitpunkt waren die sechs Wracks bereits von der Unfallstelle entfernt worden, nur noch eine Fahrspur war wegen Aufräumungsarbeiten der Straßenmeisterei gesperrt.

Stromausfall im Westen Wiens legte Frühverkehr lahm
Durch den Ausfall sämtlicher Ampeln ist es am Montag in den Wiener Bezirken Hietzing, Penzing und Rudolfsheim-Fünfhaus zu erheblichen Staus gekommen. Die Autofahrer kämpften im Frühverkehr vor allem in der Wiener Westeinfahrt bis zur Kennedybrücke mit starken Behinderungen. Zu den Störungen der Lichtsignalanlagen war es durch einen kurzzeitigen Stromausfall um 7.30 Uhr gekommen.

Bei allem Ampelkreuzungen in den betroffenen Bezirken bildeten sich laut ARBÖ Staus. Besonders betroffen war auch die Ausweichstrecke über die Linzer Straße: Dort standen die Autos von der Stadtgrenze bis zur Johnstraße.

Um 10.00 Uhr funktionierte der Großteil der Ampeln wieder. Die besonders wichtige Signalanlage in der Westeinfahrt auf der Höhe Stampfergasse war jedoch vorerst nicht in Betrieb. Der Grund dafür war, dass diese erst neu programmiert werden müsse, so Thomas Haider vom ARBÖ. (apa/red)

23.5.2005 14:20