Philips Österreich 2004 mit stagnierendem Umsatz: Mitarbeiterzahl soll stabil bleiben
- Technologiekonzern meldete 2004 rund 60 Patente an
- Jeder zweite Handylautstprecher stammt aus Österreich
Philips Österreich hat im Jahr 2004 einen Umsatz von 1,023 Mrd. Euro gegenüber 1,024 Mrd. Euro im Jahr zuvor erzielt. Die Zahl der Mitarbeiter sank um 310 auf 1.910 Personen. Für 2005 kündigte das Unternehmen heute eine weiterhin konstante Entwicklung der Geschäftsaktivitäten an, die Beschäftigtenzahl werde nun stabil bleiben. Weitere Auslagerungen seien nicht geplant.
Philips Österreich hatte in den 80er Jahren noch bis zu 8.000 Menschen beschäftigt, in Folge waren zahlreiche Geschäftsbereiche ins Ausland ausgelagert worden. Negativ ausgewirkt habe sich die Schließung des Videobereiches vor rund zwei Jahren. "Das hat natürlich was gekostet", so Geschäftsführer Peter Kamm. Ziel für die Zukunft müsse es sein, Marktanteile zu gewinnen und technologisch in Führung zu bleiben.
Jeder 2. Handylautsprecher aus Österreich
Die Österreich-Tochter des niederländische Technologiekonzerns hat 2004 nach Eigenangaben 66 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Die Hälfte der 1.910 Mitarbeiter arbeitet in diesem Bereich. Rund 60 Patente des Konzerns hätten ihren Ursprung in Österreich. "Jeder zweite Handylautsprecher kommt aus dem Kompetenzzentrum Philips Österreich", so Kamm. Weiters würden die Hälfte aller weltweit eingesetzten Autoschlüssel mit eingebauten Chip einen Halbleiter von Philips haben. Die Entwicklung dafür stamme aus dem Werk in Gratkorn nördlich von Graz. (apa/red)
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