Nach Höhenflug jetzt Einbruch: Euro fällt auf niedrigsten Stand seit sieben Monaten
- Schwächelnde Wirtschaft schlägt sich auf Währung!
- Auch französisches Referendum trägt zum Absturz bei
Die schwächelnde Wirtschaft in Europa und die Unsicherheit wegen des EU-Referendums in Frankreich haben den Euro auf den niedrigsten Stand seit sieben Monaten fallen lassen. Die Gemeinschaftswährung wurde am Devisenmarkt in London am Freitagnachmittag mit 1,2561 Dollar gehandelt.
Das war der tiefste Wert seit dem 20. Oktober vergangenen Jahres, als der Euro unter die Marke von 1,25 Dollar gefallen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) gab den Referenzkurs mit 1,2607 US-Dollar für den Euro an.
"Es gibt derzeit nicht viel Unterstützung für den Euro", erläuterte der Wirtschaftsfachmann Marios Maratheftis von der Bank Standard Chartered. "Das Wachstum ist mau, wie die französischen Konjunkturdaten gezeigt haben, und außerdem wächst wegen des Referendums in Frankreich die politische Unsicherheit."
Die Franzosen entscheiden am 29. Mai über die Verfassung; der Ausgang ist ungewiss. Die französische Statistikbehörde Insee hatte am Morgen bekannt gegeben, dass die Wirtschaft in Frankreich zu Jahresbeginn weniger gewachsen war als erwartet: Das französische Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im ersten Viertel des laufenden Jahres nur um 0,2 Prozent verglichen mit dem Vorquartal - und damit deutlich geringer als die von Volkswirten geschätzten 0,4 bis 0,5 Prozent. (apa/red)
Euro-Krise Spanien16:18
Spanien am AbgrundRettung einer maroden Großbank stößt Spanien tief in den Strudel der Euro-Krise
Steiermark19:54
Tödlicher TauchgangFrau fährt in einen Wasserkanal der Mur. Lenkerin wird nur noch tot geborgen.
EURO 2012 Deutschland19:32
EM ohne DraxlerLöw sortiert vier Spieler aus dem Teamkader aus. Auch Stürmer Cacau nur Zuseher.

