Nur der GAK kann voll punkten: Austria und FC Superfund spielen unentschieden!
- "Rotjacken" nach 2:1 über Tirol jetzt auf zweitem Platz
- Bregenz nach 2:2 in Mattersburg endgültig abgestiegen
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Der inzwischen von Rapid entthronte Fußball-Meister GAK hat am Samstag in der 34. Bundesliga-Runde mit einem 2:1-Heimerfolg über Aufsteiger Wacker Tirol die Chancen auf den Vizemeistertitel gewahrt und ist auf Tabellenplatz zwei geklettert. Die Grazer gingen dank Toren des Sturmduos Plassnegger (11.) und Bazina (20.) 2:0 in Führung, ehe Wacker-Regisseur Mader mit einem sehenswerten Schuss ins Kreuzeck einen Treffer aufholte (25.).
Die Grazer sind damit seit zehn Liga-Spielen ungeschlagen. Die letzte Meisterschaftsniederlage für die wiedererstarkten "Rotjacken" datiert vom 19. März, einem 0:1 beim neuen Champion Rapid, dem man am Dienstag auch im Cup-Halbfinale 1:4 unterlegen war.
Sturm entführt einen Punkt aus dem Horr-Stadion
Die Austria verlor mit dem 2:2 im Horr-Stadion gegen Sturm in der drittletzten Runde der T-Mobile-Bundesliga Rang zwei hinter Meister Rapid an den in Graz gegen Tirol 2:1 siegreichen GAK. Die Wiener gerieten in der 41. Minute durch ein Volleytor von Dag 0:1 in Rückstand, schlugen unmittelbar vor (Rushfeldt) und nach der Pause (Gilewicz) zum 2:1 zu und kassierten in der 80. Minute den nicht unverdienten Ausgleich durch den eingewechselten Rabihou.
Der Stürmer vergab wenige Minuten später sogar den Matchball und damit die Chance, die Negativbilanz von nunmehr 29 sieglosen Auswärtsspielen zu beenden.
Auch in diesem Match und anschließend vor der Geschäftsstelle gab es wieder Unmutsäußerungen von einer relativ kleinen, aber stimmkräftigen Austria-Fangruppe gegen Frank Stronach ("Stronach und Magna raus"). Diese wurden jedoch von anderen Anhängern mit Pfiffen quittiert.
Auf einem großen Transparent machten sich Fans auf der Westtribüne für den General-Manager stark. "Mit Toni Polster zu alter FAK-Größe". Dieser suchte ein amikales Gespräch mit der Gruppe vor der Geschäftsstelle und wirkte beruhigend auf die Fans ein.
Superfund kassiert späten Ausgleichstreffer
Pasching hat das Rennen um den Vize-Meister in der T-Mobile Fußball-Bundesliga so gut wie verloren. Die Oberösterreicher kamen am Samstag in der 34. Runde daheim gegen Admira nur zu einem 1:1 (1:0)-Remis, womit der Rückstand auf den nun zweitplatzierten GAK zwei Runden vor Schluss bei klar schlechterer Tordifferenz fünf Punkte beträgt. Auch die vier Zähler Rückstand auf die Austria scheinen kaum aufzuholen zu sein.
Gleich nach vier Minuten traf Glieder mit einem 20-m-Schuss die Stange, danach flaute die Partie jedoch ab. Als der zwei Minuten davor eingewechselte Kirchler in der 37. Minute Pichlmann per Flanke gut einsetzte, kam wieder etwas Schwung ins Waldstadion, und sieben Minuten später fiel auch der Führungstreffer.
Pichlmann war wieder involviert, der Stürmer traf vorerst freilich nur die Latte. Doch den zurückkommenden Ball brachte Baur zur Mitte, Kirchler verlängerte mit einem eleganten Heber und Sariyar ließ sich die Chance nicht nehmen (44.).
Nach dem Wechsel blieben Chancen vorerst Mangelware, erst im Finish wurde es turbulenter. Zuerst wurde den Paschingern von Schiedsrichter Hofmann ein Treffer aberkannt (74.), zehn Minuten später scheiterte Pashazadeh an Pasching-Goalie Gspurnig. Der Ex-Rapidler hatte aber doch noch sein Erfolgserlebnis, in der 90. Minute traf er per Freistoß zum Ausgleich.
Bregenz mit gutem Spiel abgestiegen
SW Bregenz steht seit Samstag definitiv als Absteiger fest. Mit dem 2:2 in der 34. Runde der österreichischen Fußball-Bundesliga in Mattersburg ist auch die letzte theoretische Chance der Vorarlberger auf den Klassenerhalt dahin. Dabei hatten Schepens (10.) und Hauser (65.) die Gäste 2:0 in Führung gebracht, die Burgenländer verhinderten aber durch Fuchs (70.) und Köszegi (88.) den ersten Liga-Sieg des Schlusslichts seit dem 4. Dezember des Vorjahres.
Trotz der tristen Ausgangslage spielten die Bregenzer von Beginn an munter drauf los und gingen bereits in der zehnten Minute in Führung, als Schepens eine Vorlage von Hauser direkt ins Eck beförderte. Die Gäste waren in einer schwachen Partie auch nach der Führung das bessere Team und hätten in der 45. Minute auf 2:0 stellen können, doch Nzuzi agierte allein vor Borenitsch zu selbstlos.
Die Mattersburger, die vor der Pause nur zu Halbchancen durch Thomas Wagner (7.) und Fuchs (31.) gekommen waren, wirkten in der zweiten Hälfte zwar bemühter, mussten aber dennoch zunächst das 0:2 einstecken: Baldauf spielte auf Hauser, der aus 18 Metern in die lange Ecke traf. Erst danach steigerten sich die Burgenländer, warfen alles nach vorne und ergatterten durch Treffer von Fuchs (70.) und Köszegi (88./Kopfball leicht abgefälscht) doch noch einen Punkt.
(apa)
