Neue Attacke auf WM-Spitzenreiter Alonso:
"Silberpfeile" greifen auch in Monaco an
- Spanien-Sieger Räikkönen: 'Monaco will jeder gewinnen'
- 200. GP für Mercedes: Alex Wurz als Donnerstag-Fahrer
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Vorrang vor de la Rosa
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·BILDER: Räikkönens
tolle Siegesfahrt!
Das war der Große Preis von Spanien in Barcelona
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Ergebnis im Detail!
PLUS: Die Ergebnisse der bisherigen Saison-Rennen
Nach dem ersten Saisonsieg beim Grand Prix von Spanien will McLaren-Mercedes auch im Formel-1-Mekka Monaco WM-Leader Fernando Alonso attackieren. "Auch wenn Monaco eine völlig andere Geschichte ist, wollen wir eine ähnliche Leistung wie in Spanien bringen. In Monaco will jeder gewinnen", meinte Barcelona-Sieger Kimi Räikkönen, der hinter Alonso (44 Punkte) und Jarno Trulli (26) derzeit Rang drei in der WM-Wertung belegt.
Zudem käme der zweite Saisonsieg der "Silberpfeile" angesichts des 200. Grand Prix der Mercedes-Geschichte auch vom Zeitpunkt her ideal. "Wenn sich Fahrer und Teams einen Sieg aussuchen könnten, dann wäre das definitiv Monaco", streicht Mercedes-Motorsportdirektor Norbert Haug ebenfalls die Bedeutung hervor.
Haug: "Sechs Teams mit Sieg-Chancen
"Die Charakteristik dieses Kurses ist mit keinem anderen auf der Welt vergleichbar. Ich gebe deswegen auch sechs Teams gute Chancen auf den Sieg. Es wird sehr interessant, zu sehen, wer seine Hausaufgaben am besten gemeistert hat", so Haug.
Sein Musterschüler Raikkönen weiß um die Monaco-Tücken. "Monaco ist die kürzeste und langsamste Strecke des Jahres. Trotzdem ist es auf Grund der vielen Kurven enorm hart für Fahrer und Auto", so der Finne, der so wie seine Kollegen auf die fehlenden Überholmöglichkeiten im Fürstentum verweist.
Montoya: "Ich liebe dieses Rennen"
Pudelwohl im Highlife an der Cote d'Azur fühlt sich logischerweise Teamkollege Juan Pablo Montoya. "Ich liebe dieses Rennen: den Ort, die Atmosphäre, die Geschichte und meinen Sieg im Jahr 2003", so der Kolumbianer.
Nach seiner Pause in Barcelona freut sich der Niederösterreicher Alexander Wurz auf seine Rückkehr ins Cockpit - auch wenn er nur als Testpilot ins Geschehen eingreifen wird. "Ich freue mich, dass ich wieder hinter dem Lenkrad sitzen darf." Seinen heftigen Trainingsunfall vom vergangenen Freitag in Paul Ricard/Frankreich hat der Imola-Dritte gut verdaut. (apa/red)
