Österreichs Hoffnungen stark gesunken: Koubek und Meusburger in 1. Runde out
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Verletzungen machen ein Antreten unmöglich
Die österreichischen Hoffnungen bei den Tennis-French-Open haben sich bereits am ersten Tag stark dezimiert. Schon in der Auftaktrunde verloren am Montag der Kärntner Stefan Koubek gegen den Russen Dmitrij Tursunow 6:4,1:6,4:6,1:6 sowie die Vorarlberger Qualifikantin Yvonne Meusuburger gegen die als Nummer neun gesetzte Russin Wera Zwonarewa 3:6,1:6.
Koubek war trotz eines Aufschlagsverlusts im ersten Game gut ins Match gestartet, denn nach dem baldigen Rebreak nützte er bei 5:4 seine zweiten Satzball zum abermaligen Break. Danach bestimmte aber Tursunow das Geschehen. In nur 23 Minuten hatte der ÖTV-Daviscupper Durchgang zwei abgegeben, sein Gegenüber nützte seine drei Breakchancen in diesem Satz eiskalt.
Dennoch hatte Koubek noch einmal die Chance zur Wende, als er nach einem 0:2-Rückstand nach dem Rebreak auf 4:5 auf den Ausgleich servierte. Aber Tursunow nahm dem Villacher abermals den Aufschlag ab, womit der Widerstand Koubeks gebrochen war. Satz vier ging ebenfalls 6:1 an den Weltranglisten-162. aus Russland, damit war die Partie nach exakt zwei Stunden vorbei. Koubek führte die letztlich klare Niederlage auf seine überstandene Lungenentzündung zurück.
Meusburger stand gegen Zwonarewa wie erwartet eher auf verlorenem Posten, kämpfte aber tapfer. Die in der Weltrangliste bestplatzierte Österreicherin war nach ihrem ersten Match in einem Grand-Slam-Hauptbewerb mit sich zufrieden: "Es war ein Traum, hier zu spielen. Von so einem Match kann man sehr viel lernen, das muss ich in den nächsten Wochen umsetzen." (apa)
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