Zwei prominente Absagen: Serena Williams
und Lleyton Hewitt fehlen bei French Open
- Williams: Damit kein Damen-"Slam" mehr möglich
- Hewitt: Ein Treppensturz verhindert das Antreten
Serena Williams hat für die French Open abgesagt. Die Weltranglisten-Vierte hat sich von einer im April erlittenen Knöchelverletzung nicht erholt. Damit steht schon jetzt fest, dass es auch heuer keinen "Grand Slam", also Siege bei allen vier Majors innerhalb eines Kalenderjahres, geben wird. Williams hatte ja im vergangenen Jänner die Australian Open in Melbourne für sich entschieden.
Die Vorbereitung von Williams für Paris wäre aber auch ohne der Verletzung alles andere als gut gewesen. Seit dem Titel in Melbourne vor vier Monaten hat sie nur acht Matches gewonnen, und nur zwei davon auf Sand. Die Verletzung hatte sich die US-Amerikanerin in Amelia Island zugezogen und in der Folge Berlin abgesagt. In Rom ist Serena vergangene Woche in der zweiten Runde an Francesca Schiavone gescheitert.
Bei den Herren hat der Weltranglisten-Zweite Lleyton Hewitt ebenfalls für die French Open abgesagt. Der 24-jährige Australier hat sich vor über einer Woche bei einem Treppensturz in seinem Haus in Sydney einen Rippenbruch zugezogen. Zuvor war der Australier wegen einer Zehenverletzung seit März außer Gefecht gewesen. Seinen letzten Auftritt hatte er in Indian Wells (USA). In Paris wird Hewitt durch einen Lucky Loser ersetzt.
(apa)
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