Angst vor "Adrian": 14.000 Salvadorianer wegen nahenden Hurrikans evakuiert
- Wirbelsturm erreichte Windstärke von bis zu 120 Km/h
- Schwere Regenfälle & Überschwemmungen befürchtet
Mit einer Geschwindigkeit von fast 120 Kilometern pro Stunde ist der Hurrikan "Adrian" über El Salvador hinweggefegt. In weiten Teilen der südlichen Küstenregion fiel der Strom aus, Schulen wurden geschlossen, rund 14.000 Bewohner wurden evakuiert. Das Zentrum des Hurrikans traf den Badeort Puerto La Libertad südlich der Hauptstadt San Salvador, teilte das Nationale Hurrikanzentrum der USA mit.
Heftige Regenfälle überschwemmten die Straßen von Puerto La Libertad, der Ort war menschenleer. Einige Bewohner der Küstenregion wurden am Donnerstag mit Hubschraubern evakuiert und in Notunterkünfte in Schulen gebracht. Auch im benachbarten Honduras stiegen die Pegel der Flüsse an. Es wurde erwartet, dass "Adrian" - der erste pazifische Hurrikan der Saison - sich in den kommenden Tagen abschwächen und in Richtung Nordosten nach Honduras weiterziehen wird.
In Mittelamerika, wo viele Menschen in einfachen Behausungen leben, richten Tropenstürme oft besonders schwere Verwüstungen an. 1998 kostete der Hurrikan "Mitch" in der Region mindestens 9.000 Menschen das Leben. (apa)
