Mittwoch, 18. Mai 2005

Erneut tragisches Fähren-Unglück in Bangladesch: Mehr als 200 Tote möglich!

  • Schiff vor Dhaka gesunken aber bislang nicht auffindbar

In Bangladesch ist innerhalb weniger Tage erneut eine Fähre gesunken. Von den etwa 200 Menschen an Bord der "M.V. Raipura" hätten es nur 50 geschafft, sich schwimmend an Land zu retten, teilte die Polizei mit. Die Polizei sei an Ort und Stelle, allerdings habe sie bisher das Schiff nicht finden können, hieß es.

Wegen des schlechten Wetters können Rettungsmaßnahmen voraussichtlich erst heute beginnen. Das Unglück ereignete sich etwa 100 Kilometer westlich der Hauptstadt Dhaka auf dem Fluss Jamuna. Erst am Sonntag war das Fährschiff "M.V. Prince of Patuakhali" während eines Sturms gesunken. Dabei starben mindestens 60 Menschen, 30 werden noch vermisst.

In Bangladesch kommen jedes Jahr Hunderte von Menschen bei Fährunglücken ums Leben, besonders während der stürmischen Sommermonate. Die Zahl der Opfer bleibt dabei meist unklar, da in den seltensten Fällen Passagierlisten geführt werden.

(apa/red)

18.5.2005 07:57