KHG darf machen, was er will: Privatleben von Grasser ist den Österreichern egal!
- 86 % halten seine Liebesbeziehung für nicht verwerflich
- Einmischung in Privatleben für 83% nicht gerechtfertigt
·Grasser & Fiona: 1. Österreich-Auftritt!
ATV+ war dabei - wir haben die Bilder aus Hi Society!
Eine große Mehrheit der Österreicher ist der Meinung, dass eine Einmischung in das Privatleben eines Politikers, wie sie derzeit rund um Finanzminister Karl-Heinz Grasser (V) passiert, durch Medien und Politiker nicht gerechtfertigt ist. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes "market".
Von den 400 Mitte Mai repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 18 Jahre befragten Personen gaben 83 Prozent an, dass eine Einmischung in das Privatleben eines Politikers "auf keinen Fall" bzw. "eher nicht" gerechtfertigt sei. Diese Meinung sei quer durch die Bevölkerung hinweg feststellbar, so "market". 16 Prozent der Befragten finden hingegen eine Einmischung "auf jeden Fall" oder "eher schon" gerechtfertigt.
Der Aussage "auch ein Politiker hat ein Recht auf ein Privatleben" stimmten 96 Prozent "voll und ganz" bzw. "eher schon" zu. 86 Prozent finden es nicht verwerflich, wenn ein unverheirateter Finanzminister eine Liebesbeziehung unterhält, so "market". Konfrontiere man die Befragten mit einigen Aussagen rund um die "Affäre Grasser-Swarovski", so komme klar zum Ausdruck, dass die Menschen eine solche Affäre gar nicht entdecken könnten, so die Meinungsforscher.
Gefragt wurde auch zur Zufriedenheit mit der Arbeit von Karl-Heinz Grasser. Demnach leistet der Finanzminister für 62 Prozent der Befragten "sehr gute" bzw. "gute" Arbeit. 33 Prozent attestieren Grasser "weniger gute" bzw. "gar keine gute" Arbeit, so "market". Sechs Prozent machten keine Angabe zu dieser Frage.
(apa)
