Regierung sucht nach neuen Jobs: Gipfel
soll erstmals auch konkrete Zahlen bringen
- Kurzfristige Schaffung von Arbeitsplätzen hat Priorität
- Beschleunigung der Genehmigungsverfahren geplant
In einem zweiten Infrastruktur-Gipfel wollen Regierung, Sozialpartner und Wirtschaftsforscher heute erneut über die kurzfristige Schaffung neuer Jobs beraten. Dabei soll es unter anderem um die Verwendung jener Zusatzmittel gehen, die im Rahmen des großen Arbeitsmarktgipfels am 1. Mai beschlossen worden waren.
Die Regierung hatte damals zusätzlichen 300 Mio. Euro für den Infrastruktur-Ausbau bis 2007 und weitere 225 Mio. Euro Mehrausgaben für die Forschungsförderung bis 2006 frei gegeben. IHS-Chef Felderer soll auch Zahlen vorlegen, wie viele Arbeitsplätze durch diese Zusatzausgaben tatsächlich geschaffen werden können.
Darüber hinaus soll es wieder einmal um Möglichkeiten zur weiteren Beschleunigung der Genehmigungsverfahren gehen. Infrastrukturminister Gorbach hatte schon beim ersten Infrastruktur-Gipfel angekündigt, zumindest ein Viertel aller öffentlichen Aufträge vorweg an österreichische Klein- und Mittelbetriebe vergeben zu wollen.
Teilnehmer am Gipfel sind neben Gorbach und Felderer u.a. Staatssekretär Kukacka, der leitende ÖGB-Sekretär Leutner, die stellvertretenden Generalsekretäre von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung Mitterlehner und Koren sowie die Vorstände von ÖBB und Asfinag. (apa)
