BZÖ gegen FPÖ - Der Krieg ums Geld: Kommt Verschuldensfrage vor Gericht?
- NEWS: Strache will abgespaltenes BZÖ zur Kasse bitten
- BZÖ-Sonderkommission prüft FP-Finanzen 1995 - 2005
Zwischen drei und vier Millionen Euro beträgt der Schuldenstand der FPÖ. Aber weder die blaue Altpartei (unter neuer Obmannschaft von Heinz-Christian Strache) noch das von ihr abgespaltete Bündnis Zukunft Österreich (unter dessen neuem Chef Jörg Haider) sind derzeit finanziell zur Obligotilgung fähig.
FPÖ-Bundesobmann H.-C. Strache, der vor zwei Monaten von Ursula Haubner den gewaltigen Schuldenstand geerbt hat, hat eine Sonderprüfungskommission (Vorsitz: der Wiener Rechtsanwalt Peter Fichtenbauer) eingesetzt, deren Aufgabe es ist, bis
Anfang Juni die Gesamtgebarung der FPÖ in den Jahren 1995 bis 2005 einer rigorosen Überprüfung zu unterziehen. Ein Insider: Es deutet alles darauf hin, dass es zu zahlreichen Spesenexzessen gekommen ist, die nun ohne Rücksicht auf
Verluste aufgeklärt werden müssen. Das Ergebnis dieser Überprüfung kann die Grundlage für eine gerichtliche Schadenersatzklage sein.
Wer also ist verantwortlich für die horrible Finanzlage von BZÖ und FPÖ?
5.101.222 Schilling. Für sie wird die Lage nun besonders diffizil. Tatsache ist, dass Riess-Passer die Parteifinanzen massiv strapazierte. Mehrere politische Plakatkampagnen belasteten die Parteikasse außerhalb der Spesenaufwendungen
schwer. Dramatisch sind aber ihre persönlichen Ausgaben.
war es, Kontakte zu jüdischen Organisationen in aller Welt herzustellen. Sichrovsky verursachte in den wenigen Jahren seines Wirkens persönliche Spesen von
8.479.809 Schilling (Sichrovsky zu NEWS: Was? So wenig? Ich hab geglaubt, das war viel mehr).
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