NEWS deckt Geheimplan auf: Einführung der PKW-Maut fürs Jahr 2008 vorgesehen
- Regierung überprüft: "Billigste" Variante mit 5 Cent/Km
- "Teuerste" Variante: 10 Cent pro Km auf allen Straßen!
·Regierung plant Pkw-Maut ab 2008!
UMFRAGE: Wie viel Cent/ Km würden Sie bezahlen?
·Bilder: Gumball3000
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Laut einem geheimen, NEWS bekannten, Gesprächsprotokoll hat Verkehrsstaatssekretär Helmut Kukacka vor österreichischen Frächtern bestätigt, dass die Einführung der kilometerabhängigen Pkw-Maut in Österreich bald kommen wird. Kukacka im O-Ton: " Voraussetzung für die Realisierung für die Projekte ist, dass Road-Pricing in der vorgesehen Höhe vom Lkw eingehoben wird und ab etwa 2008 auch ein Road-Pricing für Pkw realisiert wird."
Gleichzeitig hat die österreichische Bundesregierung gleich mehrere Gutachten bei Experten in Auftrag gegeben, die alle Aspekte des Pkw-Road-Pricings beleuchten. Laut einer Studie der Universität Graz gibt es dabei fünf verschiedene Berechnungmodelle. Die "billigste" Variante geht von 5 Cent pro auf Autobahnen, Schnell- und Landesstraßen gefahrenen Kilometer aus, in der für Autofahrer "teuerste" Variante werden 10 Cent pro Kilometer auf allen österreichischen Straßen berechnet, in Stoßzeiten verdoppelt sich dieser Betrag noch. Damit würden sich die Kosten für Autofahren für Vielfahrer mehr als Verzehnfachen.
Laut Studie sind dabei Einnahmen in der Höhe zwischen 1,9 und 5,7 Milliarden Euro zu erwarten. Geld, das die schwer defizitäre Asfinag dringend benötigen kann, denn ohne Einführung der Pkw-Maut ist die Asfinag ab ca. 2010 nicht mehr in der Lage, wie von der EU gefordert die Hälfte der Zinsen der rund 10 Milliarden Schulden durch Einnahmen zu bedecken. Dann würden die gesamten Kosten der Straßenerhaltung und des Neubaus wieder voll in den Bundeshaushalt zurückfallen und Österreich würde die Maastricht-Kriterien nicht mehr erfüllen.
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