Dienstag, 17. Mai 2005

Viele Motorradunfälle sorgten für Alarm: Mindestens neun Tote im Pfingstverkehr

  • ÖAMTC: Prognose von Mega-Staus traf diesmal nicht zu

Besonders viele Motorradunfälle zu Pfingsten: Der ÖAMTC meldet, die Zahl der Toten werde in der Endbilanz in 30 Tagen wohl im zweistelligen Bereich liegen. Ein Referent des Innenministeriums sprach im ORF-Radio von neun tödlichen Verkehrsunfällen. Im Vergleich dazu kamen 2004 zu Pfingsten 16 Menschen ums Leben.

Nicht erfüllt hat sich hingegen die Prognose von Mega-Staus im Pfingstverkehr. Die Verkehrsexperten des ÖAMTC orten dafür mehrere Ursachen: Zum einen sei Pfingsten heuer auf einen sehr frühen Termin gefallen. In den letzten Jahren galt: Je früher der Termin, desto kürzer die Staus. Die ungünstige aktuelle Wetterlage hat diesen Effekt verstärkt. Zum anderen scheinen sich auch die Reisegewohnheiten der Urlauber zu ändern. "Der Osten wird für Kurzurlaube immer attraktiver, dem entsprechend verschieben sich auch die Verkehrsströme", analysieren die Verkehrsexperten.

Auf der A 21, dem unvorhergesehenen Brennpunkt des Wochenendes, steckten dann auch vermehrt Deutsche im Stau. "Zusammen mit den vielen Ausflüglern und dem starken Einkaufsverkehr ergab das einen Verkehrskollaps um Vösendorf", erklärt man von Seiten des Clubs. (red)

17.5.2005 09:23