Kärntner narrte Gendarmerie: 18-Jähriger baute betrunken einen Verkehrsunfall
- Junger Mann fuhr mit gestohlenem Auto in einen Bach
- Alarmierte Hilfskräfte und floh zu Fuß vom Unfallort
Teuer zu stehen wird einem 18-jährigen Kärntner das Pfingstwochenende kommen. Der Arbeitslose aus Deutsch Griffen (Bezirk St. Veit/Glan) baute nicht nur betrunken mit einem gestohlenen Auto einen Verkehrsunfall, er narrte auch noch die Gendarmerie. Seine Schilderung, dass unter dem havarierten Fahrzeug vier Personen eingeklemmt seien, löste einen Großeinsatz aus.
Der Bursche fuhr laut Gendarmerieangaben gegen 4.00 Uhr mit dem zuvor unbefugt in Betrieb genommenen Auto auf einer Gemeindestraße in Deutsch Griffen rückwärts über eine rund drei Meter steil abfallende Böschung in das angrenzenden Bachbett. Als er sich vorerst nicht selbst befreien konnte, alarmierte er per Handy die Gendarmerie-Landesleitzentrale, dass vier Personen unter dem Pkw eingeklemmt seien. Auf Grund der Falschmeldung wurden zwei Freiwillige Feuerwehren mit drei Fahrzeugen und insgesamt 26 Mann, die Rettung Feldkirchen und der Notarzt von Friesach aktiviert.
Der unverletzte Lenker konnte sich noch vor dem Eintreffen dieses Großaufgebots an Hilfskräften aus dem total havarierten Auto befreien und ergriff die Flucht. Wenig später wurde er allerdings in Deutsch Griffen festgenommen. Der an Ort und Stelle durchgeführte Alkotest verlief positiv, der Führerschein wurde dem 18-Jährigen unverzüglich abgenommen. Jetzt wird es Anzeigen regnen. (apa)
