Dalai Lama als Zugpferd für Tourismus: Zentrum für Tibetische Medizin in Kärnten
- Region rund um Hütenberg wird am Projekt teilnehmen
- Devise: "Alte östliche Philosophie und Spiritualität"

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Der Dalai Lama könnte zu einem unschätzbaren touristischen Zugpferd für Kärnten werden. In der Heimatgemeinde seines Freundes Heinrich Harrer, Hüttenberg, soll nämlich das Europa-Zentrum für Tibetische Medizin und Philosophie entstehen.
In dieses weltweit neben Daramshala in Nordindien zweite derartige Zentrum sollen 65 Mio. Euro investiert werden, rund 400 Arbeitsplätze sind geplant.
Betreiber des ehrgeizigen Projektes ist die im Wellness- und Hotelbereich seit vielen Jahren tätige Rogner Gruppe. Kernstück ist ein Tibetisches Kloster mit angeschlossenem Hotel, das auch dem Dalai Lama während seiner Europa-Aufenthalte zur Verfügung stehen soll. "Urlaub für Körper, Geist & Seele auf Basis alter christlicher und östlicher Philosophie und Spiritualität" lautet die Devise.
In das Projekt soll aber nicht nur der Ort Hüttenberg, sondern die gesamte Region einbezogen werden. Insgesamt sollen in St. Veit an der Glan und Hüttenberg 1.000 Ganzjahresbetten einer neuen Gäste-Schicht angeboten werden. Angedacht ist auch ein Institut für Tibetische Medizin und Philosophie unter Einschluss von Universitäts-, Forschungs- und Spitalseinrichtungen. In religiöser Hinsicht stellt man sich eine Art Kooperation mit dem Bistum Gurk vor. (apa)
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