Mittwoch, 11. Mai 2005

NEWS: Der österreichische Künstler Paulus Manker will 2006 ein Theater in Wien eröffnen

  • "Kleingeister haben in der Theaterwelt nichts verloren"

Der österreichische Schauspieler, Regisseur und Impresario Paulus Manker eröffnet Anfang 2006 in Wien sein eigenes Theater. Das erklärt Manker in der akutellen NEWS-Ausgabe.

Manker, der schon aussichtsreich für die "Josefstadt" und das Volkstheater im Gespräch war: "Das Theater ist das letzte Forum, wo Extremismus noch eine konstruktive Bedeutung hat. In einer Welt, in der fundamentalistisches Denken alles beherrscht, ist ein extremer künstlerischer Standpunkt die einzig mögliche Antwort. Ich möchte ein Haus, damit ich Schlingensief und Zadek einmal in meinem Leben einladen und ihnen die idealen Bedingungen bieten kann. Ich bräuchte nur bessere Partner in der Kulturpolitik, Leute, die das Wort Risiko nicht als Gefährdung ihrer eigenen Karriere missdeuten. Kleingeister haben in der Theaterwelt nichts verloren. Doch leider sitzen sie allzuoft an den Entscheidungsstellen. Also suche ich mir selbst ein Theater, und ich werde eines kriegen. Ich weiß einen Raum mit 300 bis 400 Plätzen in Wien. Ich werde das Geld auftreiben und Anfang 2006 eröffnen. Das muss es geben, weil ich sonst ermatte. Es kann doch kein Zufall sein, dass "Alma" zehn Jahre läuft, weil es das einzige ist, was ich selbst verantworten darf."

"Alma" kehrt zum zehnjährigen Jubiläum nach Österreich, ins Schloss Petronell in Niederösterreich, zurück.

Die ganze Geschichte lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!

11.5.2005 14:50