FORMAT: Wiener Baby-Oligarch Nikolai Smolenski will Autokonzern MG Rover retten
- Sohn eines russischen Ex-Bankers bietet Komplettübernahme an: "War schon immer Fan der britischen Automobilindustrie"
Nikolai Smolenski, 24, Sohn eines russischen Ex-Bankers und Oligarchen, der nun steinreich in Wien lebt, hat das bisher einzige Angebot zur Komplettübernahme des insolventen britischen Autokonzerns MG Rover gelegt. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.
Laut FORMAT hat die mit der Abwicklung des Mitte April in Konkurs geschlitterten Autokonzerns betraute Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers bisher nur von Smolenski ein Angebot zur Komplettübernahme erhalten, nachdem am Montag Interessenten aus dem Iran abgewunken hatten. Smolenski, der im Juli des Vorjahres bereits um 22 Millionen Euro den britischen Edelsportwagenbauer TVR gekauft hat: "Ich war schon immer ein Fan der britischen Automobilindustrie und glaube fest daran, daß dieses Land die besten Autodesigner und Ingenieure hat."
Wie FORMAT weiter berichtet, zieht im Hintergrund Nikolais Vater Alexander Smolenski die Fäden. Der 50jährige Ex-Banker zählte in den neunziger Jahren als Oligarch und Chef der Bankengruppe SBS-Agro zu den mächtigsten Unternehmern in Rußland und lebt nun zurückgezogen in einer Villa in Wien-Hernals.
Die gesamte Geschichte lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von FORMAT!
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