Spiel in Pasching: Die Austria will Rapids Meisterparty zumindest verschieben
- Austria-Trainer Frenk Schinkels: "Wollen Rapid ärgern"
- Zellhofer: "Wir würden der Austria gern ein Bein stellen"
·Rapid meisterlich: 4:1 gegen Bregenz
Alles vorbei für GAK: Nur 1:1 vs. Stadtrivalen Sturm
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Wenn auch Rapid der 31. Meistertitel nur noch schwer zu nehmen ist, so will der erste Verfolger Austria bei Pasching (LIVE ab 15:30 Uhr auf networld.at!) zumindest verhindern, dass die Hütteldorfer Meisterparty schon heute steigt.
Austria-Trainer Frenkie Schinkels hat die Hoffnung auf den Titel noch nicht ganz aufgegeben. "Wir wollen die ganz kleine Chance wahrnehmen und Rapid mit einem Sieg in Pasching ärgern", erklärte der frühere ÖFB-Teamspieler, musste aber auch zugeben. "Der Sieg der Rapidler gegen die Admira war ein Riesenschritt, aber sie brauchen noch etwas, und unter Druck etwas zu schaffen ist schwer. Sollte Rapid so blöd sein und die Chance nicht nützen, könnte wer in der Warteposition stehen."
Bei allem Zweckoptimismus hat man bei der Austria aber auch schon das Cup-Semifinale am Mittwoch daheim gegen Kärnten im Hinterkopf. "Wir konzentrieren uns zwar genauso auf die Liga wie auf den Cup, aber wir reden natürlich auch über das Kärnten-Match. Immerhin ist der Cup auch ein Titel", sagte Schinkels.
Erst am Mittwoch: Zellhofer drückt der Austria die Daumen
Im Duell mit Kärnten drückt auch Pasching-Trainer Georg Zellhofer für die Austrianer die Daumen, schließlich wäre ein Final-Einzug der Veilchen gleichbedeutend mit der UEFA-Cup-Teilnahme für die Oberösterreicher, sollten diese die Saison auf Rang vier beenden. Davor aber will man die Favoritner noch endgültig aus dem Meisterrennen werfen.
"Wir würden der Austria gern ein Bein stellen, denn wir wissen, dass sie noch auf den Meistertitel schielen", sagte Zellhofer, dessen Mannschaft durch das 0:4 im "Geisterspiel" am Mittwoch gegen die Veilchen nun schon seit sechs Partien (drei Niederlagen, drei Remis) auf einen Sieg wartet. "Wir spielen nicht schlecht, aber derzeit wird jeder Fehler von uns sofort ausgenützt." (apa/red)
