DEB-Teamchef benannte Penalty-Schützen:
Im Abstiegsfall fünf Anwärter für B-Turniere
- Ulrich dementierte definitiven Teamrücktritt bei Abstieg
- Mannschaft zerfällt nicht: Auch Kalt weiterhin dabei?
·Österreich muss in B-Gruppe absteigen
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Noch stand die definitive Entscheidung über den Abstieg oder den Verbleib in der A-Gruppe aus, doch die Weichen für das österreichische Nationalteam zeigten bei der WM im eigenen Land Richtung Division I. Dass die junge Mannschaft zerfällt, sollte am heutigen Abend (20.15 LIVE auf networld.at) Slowenien nicht mit zumindest acht Toren Differenz geschlagen werden, ist aber nicht zu erwarten. Lediglich die Teamchef-Frage wird zu beantworten sein.
Kapitän Dieter Kalt hat jegliche Gerüchte über eine Ende im Nationalteam kategorisch dementiert, auch Martin Ulrich will nun die Fortsetzung seiner Teamkarriere nicht von der Klassenzugehörigkeit abhängig machen. Nachdem er am Montag noch erklärt hatte, sicher nicht in der B-Gruppe zu spielen, macht der 35-jährige Rekord-Teamspieler, der gegen Slowenien sein 200. Länderspiel bestritt, seine Team-Zukunft nun von seiner persönlichen Entwicklung und jener im Verband abhängig.
Fraglich ist, ob der 39-jährige Emanuel Viveiros, der vor seiner letzten Saison steht, Gerald Ressmann oder Marion Schaden auch im nächsten Jahr dabei sind, wenn das Team vielleicht nicht durch so viele Ausfälle gehandicapt ist.
Poss nominierte am Parkplatz zwei Torhüter und die Penalty-Schützen
Wo und wann genau es für das österreichische Team im Falle des Abstiegs um den Wiederaufstieg geht, wird Ende der Woche in Wien festgelegt. Gespielt wird die Division I in zwei Sechser-Gruppen, wobei die zwei Absteiger in getrennte Gruppen kommen. Als Teilnehmer stehen Frankreich, Polen, Ungarn, Niederlande, Japan, Estland, Litauen, Großbritannien und die beiden Aufsteiger Israel und Kroatien fest. Für die Ausrichtung der Turniere haben sich Ungarn, Japan, Estland, Litauen und Kroatien beworben. Österreich und Deutschland werden im Falle des Abstiegs kein Turnier ausrichten, der Deutsche Eishockey-Bund will sich vielmehr um die A-WM 2010 bewerben.
Noch aber hat sich Deutschland auf alle Eventualitäten vorbereitet. Der in die Schusslinie geratene Teamchef Greg Poss hat nach der Niederlage gegen Dänemark noch auf dem Parkplatz vor der Olympia-Eishalle vorsorglich fünf Feldspieler und zwei Torhüter benannt, die zu einem noch offenen Termin zurückkehren müssten, falls Österreich Slowenien mit 8:0 schlägt und damit ein Penalty-Schießen notwendig wäre. (apa)
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