Rad-Star Lance Armstrong gesteht: "Ich habe Angst vor sabotiertem Essen"
- US-Amerikaner: "Unser Sport ist sauberer als sein Ruf"
Lance Armstrong, der sich derzeit auf seine definitiv letzte Tour de France vorbereitet, hat in einem Interview mit dem "Playboy" (Juni-Ausgabe) seine Angst vor "sabotiertem Essen" geäußert und gleichzeitig die Ansicht verkündet, dass der Radsport sauberer ist als dessen Ruf.
Das Image seines Sportes sei unfair. "Ironischerweise hat der Radsport mehr Tests als jeder andere Ausdauersport gemacht. Und wenn man testet, wird man auch einige Leute erwischen. Ich denke, das unser Sport sauberer ist als sein Ruf", sagte der US-Amerikaner. Jedes Mal, wenn ein Athlet überführt wird, finde sich sofort jemand, der schreibt: "Schaut, wie dreckig der Sport ist". Armstrong: "Aber das ist das Risiko beim Testen."
Armstrong, der eine Hodenkrebs-Erkrankung überlebt hat, schätzte, dass er selbst etwa 300 Mal im Verlauf seiner Karriere getestet worden ist. Wie oft er positiv getestet wurde: "Zero", sagte er.
Richtige Angst aber nur vor dem Verlieren
Die 33-jährige Radsport-Legende befürchtet aber ständig, dass jemand sein Essen oder sein Trinkwasser mit unerlaubten Substanzen manipulieren könnte. "Darüber mache ich mir jeden Tag Sorgen", gestand Armstrong.
Richtige Ängste kennt er aber nur vor zwei Sachen: "Die Erste ist, verletzt zu werden. Aber das ist nicht annähernd so beängstigend wie die zweite, und das ist Verlieren." (apa)
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