Wegen Terrorverdacht: Air-France-Flug nach Boston musste umgeleitet werden
- Passagier stand auf Schwarzer Liste der US-Behörden
- Verdächtiger wird nach Frankreich zurückgeschickt
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Die US-Behörden haben am Donnerstag eine Passagiermaschine der französischen Fluggesellschaft Air France zu einer Zwischenlandung veranlasst, weil der Name eines Passagiers an Bord auf einer Flugverbotsliste für mutmaßliche Terroristen stand. Wie sich später herausstellte, war der Verdacht der US-Behörden vollkommen unbegründet.
Der Mann wurde auf dem Flughafen Bangor im US-Staat Maine aus dem Airbus A330 geholt. Mit ihm gingen auch seine Begleiter von Bord, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde mit. Die Maschine war am Nachmittag in Paris nach Boston gestartet.
Die Air-France-Maschine setzte anschließend den Flug zu ihrem Zielflughafen fort. Nach US-Angaben gab es keine Zwischenfälle an Bord. Im vergangenen September war ein Flug von London nach Washington umgeleitet worden, weil der früher als Cat Stevens bekannte Sänger Yusuf Islam an Bord war.
Nach Angaben der Behörden hätte Islam gar nicht an Bord gehen dürfen, weil er auf einer Liste mit Personen stand, die wegen vermuteter Verbindungen zu Terroristen nicht per Flugzeug in die USA einreisen dürfen.
(apa/red)
