Schwerer Unfall: Ex-Minister Reichhold und sein Sohn mit Traktor verunglückt
- Beide kommen mit Schürf- und Schnittwunden davon
- Zugmaschine stürzte mitsamt dem Anhänger um
Der frühere Infrastrukturminister und Ex-FPÖ-Bundesparteichef Mathias Reichhold ist gemeinsam mit seinem neunjährigen Sohn bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Der 47-jährige Kärntner stürzte mit seinem Traktor auf einer Straße um, als er sich durch ein entgegenkommendes Auto irritiert fühlte. Reichhold und sein Sohn Christian wurden mit Schürf- und Schnittverletzungen ins LKH Klagenfurt gebracht.
Der jetzige Mitarbeiter des Magna-Konzerns und weiterhin als Landwirt tätige Reichhold befand sich mit dem Traktor und einem Anhänger auf dem Weg zu einer Alm im so genannten Wimitzgraben, wo er vier Kühe und vier Kälber auf die Weide bringen wollte, als es rund einen Kilometer nach der Ortschaft Kraig in der Gemeinde Frauenstein (Bezirk St. Veit/Glan) zum Unglück kam. Ihm sei in einer leichten Rechtskurve ein Pkw entgegen gekommen und er habe eine abrupte Bewegung mit dem Lenkrad gemacht. Dadurch sei der Anhänger mit den Rindern umgestürzt und habe auch den Traktor zum Umkippen gebracht, schilderte Reichhold im Gespräch mit der APA den Unfallhergang.
"Zum Glück war der Christian am Kindersitz angeschnallt", zeigte sich der frühere Spitzenpolitiker erleichtert. Die Zugmaschine sei nämlich auf der Straße umgestürzt und er sowie sein Sohn hätten das Glück gehabt, nicht auf den Asphalt zu fallen oder gar unter die Zugmaschine zu geraten: "Wir hatten einen großen Schutzengel."
Reichhold befand sich, ebenso wie sein Sohn, im LKH Klagenfurt. Während der Vater allerdings nach der ärztlichen Versorgung die Erlaubnis zum Verlassen des Spitals erhielt, musste sein Bub - er besucht die dritte Volksschulklasse - zumindest eine Nacht auf der Kinderabteilung verbringen. Die Eltern wollten aber bei ihm wachen.
Die sechs Rinder blieben beim Unfall allem Anschein nach unverletzt. Nachdem der Anhänger umgestürzt war, flüchteten sie in den Wald. (apa/red)
