"Nur kein Neid, meine Herren": Grassers Privatleben ohne Folgen für die Regierung
- NR-Präsident Khol: "Das sind doch schöne Bilder"
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noch amtsfähig?
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Kristall-Erbin im NEWS- Interview vom Februar '05
Mit den Worten "Jenen, die sich da jetzt entrüsten, kann ich nur sagen: Nur kein Neid, meine Herren" kommentiert Nationalratspräsident Andreas Khol (V) die jüngsten Einblicke in das Privatleben von Finanzminister Karl-Heinz Grasser (V) mit seiner neuen Freundin Fiona Swarovski. Solange Grasser seine Arbeit gut mache, "muss es eigentlich der Republik gleichgültig sein, mit wem er befreundet ist", so Khol.
"Das sind doch schöne Bilder", erklärt er zu den diese Woche abgedruckten Fotos des Paares. Grasser sei Single und verletze "keinen irgendwie gearteten, auch in einer Demokratie natürlich großzügigen Verhaltenskodex". Khol glaubt nicht, dass Grasser diese Publicity schadet, "ganz im Gegenteil". Aber er habe vom Minister gehört, "dass es ihm unangenehm ist, dass er das Objekt der Medienbegierde ist". Der Persönlichkeitsschutz für Politiker sei eben "sehr gering", meint Khol.
Khol selbst ist "sorgfältig darauf bedacht, nicht allzu viel von meinem Privatleben und meiner Familie preiszugeben". Allerdings hat er nichts dagegen, wenn - wie im Vorjahr - Fotos von ihm beim Gärtnern veröffentlicht werden: "Ich bin ein begeisterter Gärtner, ich habe nichts dagegen, wenn man da Fotos macht." (apa/red)
