Entscheidung ist gefallen: Schönborn wird nicht neuer Präfekt der Glaubenskongregation
- Die Veröffentlichung der Ernennung steht bereits bevor
- Kardinalssprecher: "Spekulationen ohne Fundament"
Als "Spekulationen ohne jedes Fundament" hat der Sprecher von Kardinal Christoph Schönborn, Erich Leitenberger, am Donnerstag auf Anfrage die Gerüchte über eine Berufung des Wiener Erzbischofs als Präfekt der Glaubenskongregation in den Vatikan bezeichnet, meldet Kathpress. Die Entscheidung über die Ernennung des neuen Präfekten sei bereits gefallen, die Veröffentlichung stehe bevor.
"Kardinal Schönborn möchte nichts ausplaudern, kann aber eines mit Bestimmtheit sagen: Dass er nicht der neue Präfekt der Glaubenskongregation ist", so Leitenberger nach einem Telefonat mit Kardinal Schönborn, der sich derzeit in Rumänien aufhält. Die "klerikal-publizistische Gerüchteküche" werde sich anderen Themen zuwenden müssen, so der Sprecher. Das am 1. Oktober bevorstehende Zehnjahres-Jubiläum Kardinal Schönborns als Erzbischof von Wien "wird eine gute Gelegenheit sein, um die Freude der Katholiken der Erzdiözese Wien über ihren Bischof und die Freude des Kardinals über die Katholiken seiner Diözese zum Ausdruck zu bringen", sagte Leitenberger.
(apa/red)
