Mittwoch, 27. April 2005

Salzburger Handy-Masten-Studie: Grüne fordern Konsequenzen auf Bundesebene!

  • Salzburger Vorsorgewert in ganz Österreich verankern
  • Gesundheit darf nicht länger aufs Spiel gesetzt werden

Für Salzburgs Grüne "schreit die Studie geradezu nach Konsequenzen: Ich erwarte mir von der Landesregierung, dass sie die Gesundheit der Bevölkerung nicht mehr länger aufs Spiel setzt und sich endlich massiv dafür einsetzt, dass der Salzburger Vorsorgewert auf Bundesebene gesetzlich verankert wird. Das wäre die einzige rechtliche Handhabe gegen den Wildwuchs an viel zu hoch strahlenden Mobilfunkanlagen", sagte Umweltsprecherin LAbg. Heidi Reiter.

"Diese Untersuchung darf keinesfalls in den Schubladen des Amtes verschwinden. Die Betroffenen - und dazu zählen vor allem elektro-sensible Menschen - haben ein Recht darauf, vor den gesundheitsschädigenden Auswirkungen zu hoch strahlender Mobilfunkanlagen geschützt zu werden."

Thomas Barmüller, Geschäftsführer des Forum Mobilkommunikation (vertritt die Handynetz-Anbieter), konnte zunächst keine Stellungnahme zur Studie abgeben, weil er diese noch gar nicht kenne. (apa)

27.4.2005 16:58