Nach Tsunami: In Asien hofft man nun auf ein zweistelliges Wachstum im Tourismus
- Region erhole sich bereits "kräftig und dramatisch"
- Seebeben brachte rund 184.000 Menschen den Tod

·Abhängig von der Rückkehr der Gäste
BILDER: Indonesien hofft auf finanzkräftige Urlauber
·Hoffnung auf die Rückkehr der Gäste
DIASHOW: Die Malediven leben von den Urlaubern
·Auch Europa von Beben bedroht
Türkei, Griechenland und Italien sind gefährdet
Trotz der Tsunami-Katastrophe erwartet die Tourismusbranche ein zweistelliges Wachstum für Asien. Der Präsident der Pacific Asia Travel Association, Peter de Jong, sagt, die Region erhole sich "kräftig und dramatisch". Der Tourismus werde bis zum Ende des Jahres um 15 Prozent in Südasien, 14 in Nordasien und 11 Prozent in ganz Asien zulegen.
In den ersten drei Monaten brach die Zahl der Reisenden ein, und zwar um bis zu 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie de Jong den Angaben zufolge weiter berichtet. Doch sei bereits eine Rückkehr der Europäer, vor allem der Skandinavier, in einigen Teilen Thailands zu beobachten.
Laut einem Mitarbeiter der Tourismusbehörde Sri Lankas laufte in den meisten Hotels des Landes das Geschäft wieder. Die Zahl der ankommenden Touristen habe im März um 31 Prozent zugelegt.
Das Seebeben und die darauf folgende Flutwelle am zweiten Weihnachtstag haben nach offiziellen Angaben in elf Ländern zwischen 176.665 und 184.378 Tote gefordert. Rund 50.000 Menschen werden noch als vermisst geführt, sie können erst nach einem Jahr für tot erklärt werden. (apa)
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