UK-Charts mit Unterstützung aus dem Netz: Downloads fließen in die Hitparade ein
- Die kleineren Plattenfirmen fühlen sich benachteiligt
- Bei uns werden iTunes-Käufe schon länger mitgezählt
·NEWS: Das Internet als Biz-Barometer
Ab jetzt fließen Downloads mit in die Top-40 ein!
·USA: Geschäft mit Klingeltönen hebt ab
US-Markt soll bis 2009 auf 724 Mio. Dollar anwachsen
·E-MEDIA findet den passenden iPod!
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Die britischen Charts erleben an diesem Wochenende eine Revolution: Erstmals werden nicht mehr nur die Singleverkäufe gewertet, sondern es fließen auch im Internet geladene Musiktitel ein. Der Grund dafür ist, dass immer mehr Songs im Web gekauft werden und immer weniger im Plattengeschäft. So ging die Zahl der verkauften CDs in Großbritannien im vergangenen Jahr von 6,7 auf 5,7 Millionen zurück, die Zahl der Downloads stieg von 0,3 auf 4,5 Millionen.
Die Umstellung ist umstritten: Kleinere Plattenfirmen fühlen sich benachteiligt. Sie verweisen darauf, dass sie bisher erst in wenigen Online-Angeboten vertreten sind. Die großen Firmen haben dagegen bereits Abkommen mit allen wichtigen Internetshops wie i-Tunes oder Musicload abgeschlossen. Nach britischen Presseberichten werden Rockmusiker dank der Umstellung künftig besser abschneiden: Denn es sind fast nur Männer (96 Prozent), die sich Songs im Internet laden, und Männer bevorzugen Rockmusik. Frauen, die mehr zur Popmusik neigen, sind dagegen im Plattengeschäft klar in der Überzahl. (apa)
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