Blockade ist nicht notwendig: Chinesische
Internet-Zensur ist schon sehr ausgefeilt
- Zensierte Einträge tauchen bei Suchen gar nicht auf
- Kontext der Suche wird durch die Filter berücksichtigt
·Web macht Polizei das Leben schwer
70 kriminelle Gruppen arbeiten exklusiv im WWW
·Das Web ist nicht mehr grenzenlos
Ortsbestimmung wird schon häufig eingesetzt
·Freiheit im Internet zunehmend bedroht!
"Reporter ohne Grenzen" verweisen auf die USA
Die chinesischen Zensurmaßnahmen im Internet werden technisch immer ausgereifter. Die Filter blockieren zum Beispiel nicht einfach jede Suchanfrage zu Tibet, sondern nur solche, in denen es um die Unabhängigkeit des Gebiets gehe. das geht aus einer Untersuchung der OpenNet Initiative, die in New York vorgestellt wurde, hervor.
Die chinesische Zensur sei zudem sehr flexibel und stelle sich schnell auf neue Kommunikationsformen wie die Blogs ein, hieß es weiter. Im Gegensatz zu Saudi-Arabien, wo der ganze Internet-Verkehr über eine Behörde laufe, seien die Filter in China über verschiedene Ebenen verteilt, zum Beispiel auch bei den Suchmaschinen, erklärte John Palfrey, der Leiter des Berkman-Zentrums für Internet und Gesellschaft an der Harvard Law School. Bestimmte Einträge in den Ergebnislisten der Suchmaschinen würden nicht blockiert, sondern tauchten erst gar nicht auf, sagt Palfrey. "Man weiß nicht, was man nicht weiß." (apa/red)
Info-Link:
OpenNet Initiative
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