Mittwoch, 20. April 2005

Formel 1: Alex Wurz gibt Renn-Comeback: Österreicher in Imola statt "JP" Montoya

  • Patrick Friesacher testet erstmals seinen neuen Minardi
  • UMFRAGE: Gleich Punkte? Was gelingt Wurz in Imola?

Alexander Wurz kommt endlich zu seinem Comeback in der Formel-1-WM. Der Österreicher ersetzt beim Grand Prix von San Marino am Sonntag in Imola Juan Pablo Montoya im McLaren-Mercedes, weil der Kolumbianer noch immer an seiner Schulterverletzung laboriert.

Der Spanier Pedro de la Rosa, der vor drei Wochen in Bahrain noch an Stelle von Montoya gefahren und Fünfter geworden war, pilotiert diesmal nur den dritten Silberpfeil am Freitag. Wurz hatte zuletzt Ende 2000 in Malaysia (Benetton) einen Formel-1-Grand Prix bestritten.

Friesacher am Mittwoch erstmals in neuem Auto
Patrick Friesacher wird am Mittwoch, vier Tage vor dem Formel-1-Grand-Prix von San Marino in Imola, erstmals den brandneuen Minardi Cosworth PS05 pilotieren. Teamkollege Christijan Albers (NED) hat das Modell bereits am vergangenen Samstag ausführlich in Mugello durchgecheckt (39 Testrunden), die erste Ausfahrt des Kärntners wird sich hingegen lediglich auf einen Funktionstest auf einem italienischen Flugplatz beschränken.

Die erste richtige Testfahrt wird Friesacher damit erst am Freitag im Freien Training absolvieren, dennoch ist die Freude des 24-Jährigen über den neuen Boliden riesengroß. Die Kampfansage des Österreichers gilt dem Jordan-Team: "Nach unseren tollen Leistungen in Bahrain freut sich das ganze Team auf das kommende Rennen in Imola. Ich freue mich ganz besonders auf das neue Auto und rund 60 PS mehr. Damit kann ich in San Marino den Jordans das Leben so richtig schwer machen."

Klien will Red Bull von der Box aus unterstützen
Christian Klien muss nach dem vollzogenen "Cockpit-Sharing-Deal" im Red-Bull-Team in Imola erstmals in dieser Saison ein Rennen von der Box aus verfolgen und Vitantonio Liuzzi den Vortritt lassen. Der Vorarlberger wird aber wenigstens als dritter "Bulle" am Freitag zum Einsatz kommen. "Es wird sicher hart für mich, die nächsten drei Rennen von der Box aus zu verfolgen. Aber ich werde alles unternehmen, um mein Team auch von dort aus zu unterstützen."

Vergangene Woche war Klien ins RBR-Werk nach Milton Keynes gereist, um die Daten und Erkenntnisse der ersten drei Rennen auszuwerten und zu analysieren.

In Imola beginnt auch die neue GP2, die Nachfolgeserie der Formel 3000. Am Samstag am Start ist u.a. Mathias Lauda im Coloni-Team. (apa)

20.4.2005 11:58
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