Montag, 18. April 2005

Formel 1: Ralf Schumacher hat Mitleid mit Montoya aber nicht mit seinem Bruder

  • Toyota-Pilot: "Mit dem brauchst du kein Mitleid zu haben"

Ralf Schumacher hat Mitleid mit dem verletzten Juan Pablo Montoya, aber nicht mit seinem so schwach wie nie in die Formel-1-Saison gestarteten Bruder Michael. "Mit dem brauchst du kein Mitleid zu haben", sagte der Toyota-Pilot.

Grundsätzlich sei sein Bruder "in einer etwas schwierigen Situation". Das gelte aber auch für Ferrari. Ralf Schumacher geht jedoch von einem Aufwärtstrend beim siebenfachen Weltmeister und dessen Team im Grand Prix von San Marino am Wochenende aus. "Wenn in Imola Auto und Reifen halten, muss man sich wohl keine Sorgen machen", so der Toyota-Fahrer in einem Interview mit dem Sportmagazin "kicker" (Montag-Ausgabe).

Dagegen tut ihm Montoya Leid. "Der schon! Weil er klar besser ist als Kimi Räikkönen und vor allem weniger Fehler macht", sagte der Wahl-Salzburger über seinen früheren Teamkollegen bei Williams-BMW. Der kolumbianische McLaren-Mercedes-Mann musste wegen seiner Schulterverletzung zuletzt in Bahrain passen, hofft aber auf sein Comeback in Imola.

Ralf Schumacher hat sich für den ersten europäischen Saisonlauf den Sprung aufs Stockerl zum Ziel gesetzt. "Ich hoffe auf einen Startplatz in der dritten Reihe und will im Rennen, wenn möglich, aufs Podest kommen. Das müsste auch ohne Ausfälle gelingen", sagte der 29-jährige Deutsche. Nach einem zwölften, fünften und vierten Rang liegt Ralf Schumacher mit neun WM-Punkten auf dem vierten Platz der Fahrerwertung. (apa)

18.4.2005 12:52
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