Schalke im DFB-Pokal-Finale: Im Elfmeter-Krimi gegen Werder Bremen durchgesetzt
- Bremer Borowski und Ailton treffen in der Verlängerung
- Elfer: Zukünftiger Schalker Fabian Ernst mit Ausrutscher
Der FC Schalke 04 hat sich am Dienstagabend in einem hochdramatischen Halbfinal-Spiel für das Finale des DFB- Pokals qualifiziert. Nach einem 2:2 (1:1, 0:0) nach Verlängerung gegen Werder Bremen setzten sich die "Knappen" im Elfmeterschießen mit 5:4 durch.
Ebbe Sand brachte Schalke in der 64. Minute in Führung, Ismael konnte aber sechs Minuten vor Schluss ausgleichen. In der Verlängerung gingen zunächst die Gäste durch ein Tor von Borowski in Führung (94.). Nur zwei Minuten später sorgte aber ausgerechnet der Ex-Bremer Ailton für den neuerlichen Gleichstand.
Dramatisch verlief dann vor 61.500 Zuschauern in der ausverkauften Schalke-Arena auch die Entscheidung vom Elfmeterpunkt aus. Zwei Bremer hatten schon verschossen, dann schoss zunächst der Schalker Kamphuis daneben. Nach dem Bremer Ausgleich durch Davala knallte Ailton den Schalker "Matchball" an die Querlatte. In der ersten zusätzlichen Serie verwerteten sowohl Pasanen als auch Kobiaschwili, ehe der Bremer Ernst beim Schuss ausrutschte und Schalke-Keeper Rost abwehren konnte. Danach schnappte sich Rost den Ball und verwertete zum entscheidenden 5:4.
(apa)
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