Von FPÖ zu BZÖ: Bevölkerung in Kärnten durch Entwicklung stark verunsichert
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- 43 Porzent erkennen Unterschiede im Programm nicht
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UMFRAGE: Sind Sie für vorgezogene Neuwahlen?
Die Turbulenzen um die Abspaltung des BZÖ von der FPÖ haben in Kärnten bei der Bevölkerung offenbar für große Verunsicherung gesorgt. Eine Umfrage des Klagenfurter Humaninstitutes zeigt eine enorm hohe Verunsicherung bei der Bewertung der aktuellen Entwicklung.
So antworten gleich 36 Prozent auf die Frage, ob sie für das vom Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider gegründete BZÖ eine Zukunft bei kommenden Wahlen sehen, mit "Weiß nicht". Klar dafür sprachen sich 26 Prozent aus, 38 Prozent geben der orangen Partei keine Zukunft. Noch größer ist die Unsicherheit bei der Frage nach dem programmatischen Unterschied zwischen BZÖ und FPÖ. Lediglich 18 Prozent der Befragten konstatieren einen solchen, 39 Prozent sehen keinen Unterschied und eine Mehrheit von 43 Prozent weiß es einfach nicht.
Insgesamt 620 Personen wurden zwischen 14. und 18. April kärntenweit telefonisch interviewt. Die aktuellen Turbulenzen um BZÖ-Bundesrat Siegfried Kampl waren da noch nicht bekannt. Trotzdem beantworteten 42 Prozent der Befragten die Frage, ob die handelnden Personen im BZÖ eine deutliche politische Wende bedeuten würden, mit Nein, 23 Prozent mit Ja, der Rest gab sich unschlüssig.
Auch die Sonntagsfrage wurde gestellt. Großer Wahlgewinner sind dabei die Nichtwähler. Gleich 28 Prozent würden keiner Partei ihre Stimme geben. 16 Prozent nannten die FPÖ, sieben Prozent das BZÖ. Die SPÖ käme laut dieser Umfrage auf 24 Prozent, die Grünen auf 13 und die ÖVP auf zwölf Prozent.(apa)
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