Wintersaison brachte Rekordumsätze: Touristiker erwarten ein Plus von 4 Prozent
- Anzahl der Nächtigungen geht aber leicht zurück
- Mehr Gäste aus Frankreich, Schweiz und Holland

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Die per Ende April zu Ende gehende Wintersaison 2004/05 hat dem heimischen Tourismus neuerliche Rekordumsätze gebracht, die Zahl der Nächtigungen ging allerdings leicht zurück. Trotz des späten Schneefalls, eines schwachen konjunkturellen Umfelds und des frühen Ostertermins erwarten die Touristiker ein Umsatzplus von rund 4 Prozent.
Die Zahl der Nächtigungen werde jedoch leicht zurückgehen. Verantwortlich dafür sei der Rückgang von Inländernächtigungen um etwa 3 bis 4 Prozent, so der Tourismus-Spartenobmann der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Johann Schenner: "Viele Österreicher sind heuer auf Grund der guten Schneelage zu Hause Ski gefahren und nicht weggefahren". Das Minus bei den Gästen aus Deutschland von etwa 3 Prozent sei hingegen durch Zuwächse bei Gästen aus den Niederlanden, Frankreich, der Schweiz und Großbritannien wettgemacht worden.
Um spezielle Zielgruppen wie Städtetouristen, Jugendliche oder Gäste mit schmaler Brieftasche besser bedienen zu können, wünscht sich Schenner mehr Ein- und Zwei-Stern-Betriebe in Österreich. Für dieses Segment sollte es auch staatliche Förderungen von der Hotelförderbank ÖHT geben. (apa)
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